Ferienwohnungsportale im Internet – Darauf sollte man achten

Eine Ferienwohnung über das Internet zu buchen ist sehr einfach geworden. Viele Internetportale, wie z.B. www. atraveo.de, bieten ein umfangreiches Angebot an Unterkünften überall in der Welt. Die meisten Portale sind seriös, doch natürlich gibt es auch in dieser Branche schwarze Schafe. Um vor bösen Überraschungen gewappnet zu sein, sollten ein paar Tipps beachtet werden.Angebote vergleichen
Vorsicht ist geboten, wenn die gewünschte Ferienwohnung viel preiswerter ist als vergleichbare Angebote am Urlaubsort. Viele solcher vermeintlichen Schnäppchen sind nicht seriös. Die böse Überraschung folgt dann schnell: Der Reisende steht nach Ankunft vor einer Wohnung, die dem Anbieter gar nicht gehört oder die von anderen Veranstaltern längst belegt wurde. Auch wenn jeder gern ein paar Euro sparen möchte – hier ist falscher Geiz fehl am Platz. Das Angebot selbst sollte genau darauf überprüft werden, ob neben der Miete weitere Preise anfallen. Durch versteckte Kosten kann auch die billigste Unterkunft so teuer wie ein Luxusobjekt werden.

Die Daten des Reiseportals
Vor Abschluss des Mietvertrages für die Ferienwohnung sollte der Interessent sich die Seite des Portals genau anschauen. Seriöse Seiten gewerblicher Anbieter müssen ein Impressum enthalten. Hierin sind Name, Adresse und Telefonnummer immer enthalten. Bei großen Gesellschaften sind die Unternehmensform, die Geschäftsführung und die Nummer des Handelsregisters ebenfalls angegeben. Ein Blick in die AGB, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, ist ebenfalls sinnvoll. Private Wohnungsvermieter müssen kein Impressum angeben. Ist jedoch die genaue Adresse auf der Seite nicht zu finden, sollte der Urlauber wachsam sein. Wenn statt der Straße nur ein Postfach angegeben ist oder es sich bei der Telefonnummer um eine 0900-Nummer handelt, besteht Anlass zur Warnung. Hinter solchen Angeboten verstecken sich oftmals unseriöse Anbieter.

Die Zahlung des Mietpreises
Die meisten Buchungen werden mit Banküberweisung oder Kreditkarte vorgenommen. Seriöse Anbieter verfügen über ein Bankkonto oder lassen Zahlungen per Kreditkarte zu. Besonders bei privaten Anbietern ist Vorsicht geboten, wenn diese kein Bankkonto angeben können, auf die das Geld überwiesen werden soll. Scheint bei über der Überprüfung der Firmendaten alles in Ordnung zu sein, ist in den meisten Fällen keine böse Überraschung zu erwarten. Große Vorsicht geboten ist jedoch immer dann, wenn der Vermieter Bargeldanweisungen zum Beispiel über Western Union verlangt. Hier besteht die große Gefahr, dass es sich um einen Betrüger handelt, und der Urlauber weder die Wohnung beziehen kann noch sein Geld jemals wiedersieht.

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